Thorsten Schulte ist Vorsitzender von Pro Bargeld - Pro Freiheit e.V. (www.pro-bargeld.com)

 
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Die US-Geldmenge verschweigt etwas, was Sie wissen sollten...

"Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd", sagte Otto von Bismarck einmal. Würde er heute leben, hätte er sicher noch das Platzen einer Papiergeldblase hinzugefügt. Aber wir wollen sachlich bleiben!

Die Regierungs- und Zentralbankstatistiker müssen das "Zentrum der Wahrheit" auch immer mehr verlassen! Anders ausgedrückt: Zahlen werden frisiert oder erst gar nicht veröffentlicht. Warum nannte Apple jetzt keine Verkaufszahlen für die iWatch? Wären sie gut gewesen, hätte man wohl davon gehört!


US-Notenbank stellte die Veröffentlichung der Geldmenge M3 Anfang März 2006 ein!

Die US-Geldmenge M3 (dunkelblau) und die US-Geldmenge M2 (hellblau) oben in Milliarden US-Dollar US$, darunter in Prozent des US-Bruttoinlandsprodukts:

US-Geldmenge M3 und M2 in Milliarden US-Dollar - Bitte anklicken

Die USA stellten die Veröffentlichung der Geldmenge M3 am 6. März 2006 mit einem zuletzt veröffentlichten Wert von 10.344,8 Milliarden US$ ein, angeblich aus Kostengründen und weil keiner auf M3 schaue.

Was unterscheidet eigentlich die Geldmenge M2 von der Geldmenge M3? Die heute nur noch zur Verfügung stehende Geldmenge M2 umfasst einzig und allein Sparguthaben und Festgeldkonten bis zu einem Guthaben von 100.000 US-Dollar. Höhere Guthabenbeträge auf diesen Konten werden also in keiner Weise erfasst. Tatsächlich ist die Geldmenge in den USA also wesentlich größer.

 
 
 

Definition M1 und M2Zuletzt entsprach die Geldmenge M3 am 6. März 2006 stolzen 153,2 Prozent der Geldmenge M2. Heute liegt die Geldmenge M2 mit 12.422 Milliarden US-Dollar bedeutend über dem 2006 zuletzt veröffentlichten Wert von M3. Vermutlich dürfte der Wert von M3 gegenwärtig in Prozent der Geldmenge M2 bedeutend höher liegen als im März 2006.

 
 

Geheimniskrämerei betreibt nur der, der etwas zu verbergen hat!

In Prozent der Wirtschaftskraft ist die "kleine" und "nicht allumfassende" Geldmenge M2 bereits auf fast 68 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der USA angewachsen. Damit wird ein Rekordwert erreicht. Die tatsächliche wahre Geldmenge liegt noch bedeutend darüber. Dies alles spricht für die Entartung unseres heutigen Papiergeldsystems.


"Weltgeldmengenzählung" der Weltbank lässt auch aufhorchen

Kommen wir noch auf die "Weltgeldmengenzählung" der Weltbank zu sprechen. Natürlich kann in diese weltweite Geldmenge nur die kleine US-Geldmenge, die noch veröffentlicht wird, einfließen. Aber es gibt etwas anderes, was wir hier veröffentlichen. Auch dem in die Geheimnisse der Geldpolitik nicht eingeweihten Leser dürfte doch die Schönfärberei der Weltbankstatistiker wie Schuppen von den Augen fallen.

Ein System, das marode und am Ende seiner Lebensdauer angekommen ist, muss nicht nur Märkte unter ein politisches Kuratel stellen. Auch der in Finanzfragen unbedarfte Beobachter weiß, dass die Anleihenmärkte ganz offensichtlich nicht nur in der Eurozone durch die EZB massiv gesteuert werden. Mit freien Märkten und einer freien Preisbildung hat das alles nichts mehr zu tun. 

Weltgeldmenge

Im nebenstehenden Chart sehen Sie die Geldmenge weltweit in Prozent der Weltwirtschaftsleistung nach Mitte 2014 veröffentlichten Daten in Orange. Damals wurden für 2013 stolze 126,72 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Welt genannt.

Die blaue Linie zeigt Ihnen die im Juli 2015 veröffentlichte neue "Geldmengenzählung" der Weltbank. Sie kommt jetzt für 2013 nur noch auf 110,7 Prozent und für 2014 auf 112,92 Prozent. Von 1960 bis 1998 gibt es so gut wie keine Abweichung.

Wir hoffen, dass der Chart dies eindrucksvoll bestätigt.

Wieder einmal fällt uns Pipi Langstrumpf ein: "Ich mach mir die Welt, Widdewide wie sie mir gefällt".

Aber auch an den "überarbeiten" Geldmengendaten der Weltbank erkennt jeder, dass die Geldmenge relativ zur Weltwirtschaftsleistung so aufgebläht wie nie zuvor ist. Wer heute an die dauerhafte Kaufkraft des Papiergeldes glaubt, kann morgen eine böse Überraschung erleben.

Machen wir heute unsere Hausaufgaben und nehmen wir die Worte Adam Smiths als Mahnung und Warnung:  „Das Problem mit Papiergeld ist, dass es die Minderheit, die mit Geld umgehen kann, belohnt und die Generation, die gearbeitet und gespart hat, zum Narren hält.


 

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