Thorsten Schulte ist Vorsitzender von Pro Bargeld - Pro Freiheit e.V. (www.pro-bargeld.com)

 
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Die Vorzüge von Silber gegenüber Gold

Das erste Buch von Thorsten Schulte trug den Titel "Silber - das bessere Gold" und kam rechtzeitig zur Silberhausse 2010/11 auf den Markt. Leider werden die meisten Anleger immer erst dann auf ein Thema und eine Vermögensklasse aufmerksam, wenn es in aller Munde ist. Als Thorsten Schulte im April 2011 in vielen Medien präsent war, sprach er wenige Tage vor dem Einbruch des Silberpreises in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine Warnung aus. Zu dieser Zeit badeten viele Silberinvestoren in Euphorie und Gewinnen. Antizyklisches Investieren ist sein Credo. "Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom", pflegt Thorsten Schulte stets zu sagen und fügt gern hinzu: "Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen."

In unserer Sonderstudie "Silber - das bessere Gold" (im Sommer wird unseren Abonnenten ein umfassendes Update zur Verfügung gestellt) und in den bekannten Büchern werden viele Vorzüge von Silber benannt. Wir schicken voraus, dass es nicht darum gehen sollte, alles in Gold oder alles in Silber anzulegen. Für uns geht es nicht um ein Entweder/Oder, sondern um ein Sowohl-als-auch. Wir beschränken uns hier bewusst auf drei Vorzüge gegenüber Gold.

Beachten Sie bitte den großen Langfristchart zum Silberpreis am Ende dieser Wissensbox!


Silber wird verbraucht, während Gold gehortet wird

Im Jahr 2014 lag das Goldangebot bei 4.362 Tonnen. Davon verbrauchte die Industrie nur 400 Tonnen und damit gerade einmal 9 Prozent. Silber hingegen ist nicht nur Edelmetall, sondern auch Industriemetall. Im Jahr 2014 konsumierte die Industrie 52 Prozent des gesamten Angebots und einschließlich des Silberverbrauchs in der Photographie waren es 56 Prozent. Auf Silberschmuck entfielen weitere 20 Prozent und auf Tafelsilber rund 6 Prozent. 108 Millionen Silberunzen wanderten als Silbermünzen und -medaillen in die Tresore der Investoren, was rund 10 Prozent des Silberangebots entspricht.

Silber wird verbraucht, während Gold gehortet wird.

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Bis Ende 2014 wurden laut dem Analysehaus CPM 52,748 Milliarden Unzen Silber in der Menschheitsgeschichte gefördert. Davon gingen über 26 Milliarden Unzen verloren. Die Vorräte von Silbermünzen und Barren werden auf gerade einmal 2,4 Milliarden Unzen geschätzt.

Die Anleihenblase ist die größte Blase von allen mit 139.000 Milliarden bzw. 139 Billionen US-Dollar. Im Vergleich dazu ist der Wert der Goldinvestments der privaten Investoren und der Zentralbanken von gerade einmal 2,8 Billionen US-Dollar bescheiden. Der Wert der oberirdischen Silberlager von rund 2,4 Milliarden Unzen ist dagegen mit noch nicht einmal 38 Milliarden US-Dollar winzig.

Die Nachfrage der Silbernachfrage ist dabei getragen von vielen verschiedenen Segmenten. Bei Platin lag 2015 die Nachfrage für Autokatalysatoren allein bei 44,5 Prozent der Gesamtnachfrage und bei Palladium waren es laut Johnson Matthey sogar stolze 79,5 Prozent, nämlich 7,457 Millionen Unzen bei einer Gesamtnachfrage von 9,376 Millionen Unzen. Was geschieht beispielsweise, wenn der Verbrennungsmotor vollständig durch die Brennstoffzelle und/oder Elektrofahrzeugen ersetzt wurde?

Silber steckt in jedem Auto, wobei es in einem Luxuswagen rund 2 Unzen sind. Das weiße Metall wird in der Elektronik verwendet, wird in der Solarindustrie genutzt, Silbernanodrähte spielen eine Rolle bei der Herstellung biegsamer Bildschirme, es steckt in RFID-Chips und so weiter. Silber leitet Wärme und Elektrizität am besten unter allen Metallen. Dank des hervorragenden Reflexionsvermögens werden durch das Versilbern von Glas Spiegel hergestellt. Noch dazu wirkt Silber keimtötend und wird in der Lebensmittelhygiene und der Medizin benutzt.


Silber bietet den besten Inflationsschutz

Maximale Performance zwischen 1966 und 1981Zwischen 1966 und 1981, als hohe Inflation herrschte, konnte Silber 3.895 Prozent, Gold 2.432 Prozent und Rohöl 2.046 Prozent gewinnen. Damit war Silber der Kaiser zu diesen Inflationszeiten.

Auch 2011, als vor dem Hintergrund der Nullzinsen in den USA und den großen Konjunkturpaketen Inflationssorgen in den Vordergrund traten, war Silber der Star unter den Edelmetallen. Während der Rohstoffhausse ab Oktober 2001 konnte Silber bis zum Hoch am 25. April 2011 mit +1.082 % stärker zulegen als Gold mit +598 % bis zum Hoch am 6. September 2011. Rohöl kam auf ein Plus von 559,5 % bis zum Hoch am 11. Juli 2008 und Kupfer auf +465 % am 15. Februar 2011.

Uns fällt zur Wertentwicklung von Silber in der jüngsten Rohstoffhausse und im Inflationsjahrzehnt der 70er Jahre der Ausspruch von Mark Twain ein: "Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich".


Verbotsgefahr sehr gering

Ein Silberverbot ist aufgrund der großen Verbreitung in der Realwirtschaft in vielfältigen Anwendungsgebieten kaum zu realisieren. Die geringe Verbreitung in der Bevölkerung lohnt kaum den Aufwand. Ein Goldverbot hingegen ist durchaus denkbar wie oft in der Geschichte gesehen. So war Gold in den USA von Mai 1933 bis Ende 1974 verboten.

Dass Silber als Investment ein Schattendasein führt, ist somit sowohl aus antizyklischer Sicht ein Pluspunkt als auch deshalb, weil dadurch eine Verbotsgefahr minimiert wird.


Silber seit 1967 im Monatschart

Schauen wir uns den Langfristchart des Silberpreises an.

Silberpreis in US-Dollar im Monatschart, Relative Stärke Index, darunter der MACD-Indikator und ganz unten das Gold/Silber-Preisratio in Blau:

Silberpreis - Bitte anklicken

Alles in allem hat Silber einen tollen Zweiklang aufgrund seiner Bedeutung für die Realwirtschaft und seiner Fähigkeit, als Wertaufbewahrungsmittel zu fungieren. Insbesondere bei stark steigenden Goldpreisen wird auch die größere Erschwinglichkeit für breite Massen durchaus für eine Bewusstseinsänderung sorgen können und Silber einen höheren Stellenwert gegenüber Gold verschaffen. Silber wird von der weltweiten Investorengemeinde unterschätzt und erhält derzeit nicht die Beachtung, die es ihm gebührt. Aber wie so vieles ist auch das nicht in Stein gemeißelt. Im Gegenteil, die Chancen stehen gut, dass Silber in den kommenden Jahren einen neuen Siegeszug antreten wird.

Seit Mitte 2011 schwächte sich das Wachstum der Weltwirtschaft ab und dies war der Grund, warum seitdem die Rohstoffpreise auf breiter Front stark zurückgingen. Derzeit gibt es keinen Boom der Weltwirtschaft wie 2010/11 und auch keine Inflationssorgen. Daher darbt der Silberpreis derzeit.

Aber wie eingetrübt war die Stimmung am Aktienmarkt noch im September 2011? Der Deutsche Aktienindex notierte am 12. September 2011 bei 4.965,8 Punkten. Die Euro-Krise stand im Mittelpunkt und die Anleger machten einen breiten Bogen um Aktien.

Heute ist das Umfeld für Silber alles andere als ideal, so wie es im September 2011 für Aktien höchst unvorteilhaft war. Damals war es richtig, Aktien zu kaufen. Aus antizyklischer Sicht sind die Chancen für Silber gerade jetzt groß. Geduld ist jedoch vonnöten. Wenn Sie sie besitzen, wissen Sie, was zu tun ist.


 

Warum Aktien bei Inflation nicht halten, was sie laut Bankberater versprechen, zeigen wir Ihnen in unserer Wissensdatenbank.  Was für Gold spricht, die Vorzüge von Silber gegenüber Gold, die Gefahren für die Besitzer von Bankeinlagen, die Bedrohung des Dollarimperiums, wieso der Euro zur italienischen Lira verkommt und Informationen über das richtige Timing bei Gold- und Silberkäufen erfahren Sie in unserer Wissensdatenbank. Natürlich erhalten Sie als Abonnent unserer Publikationen noch viel mehr.

 
 

Hier finden Sie eine Leseprobe unseres Silberbulletins vom 19. Dezember 2015.

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Darüber hinaus bieten wir über unsere Schwesterpublikation www.unternehmer-briefing.de monatliche Lagebeurteilungen zur Weltwirtschaft und wöchentlich umfassende Chartbücher zu den Aktienmärkten, zu den Zinsen, Währungen und Rohstoffen. Die wichtigsten Trendänderungen finden stets Eingang in unser Silberbulletin. Wer umfassende Informationsmöglichkeiten benötigt, findet sie in den Publikationen von Unternehmerbriefing, die sich vor allem an Investoren und Entscheider in Unternehmen sowie Banken richten. Abonnenten des KonjunkturCockpits erhalten einen unfassenden Leitfaden mit Erläuterungen zu allen wichtigen Frühindikatoren.

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